Aktien pur


Direkt zum Seiteninhalt

... die Wahrheit...?


Sieht so die Wahrheit aus?


oder

Warum jede Geldanlage spekulativ ist.


Staatsschulden pro Kopf in Deutschland Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Keine Geldanlage ist wirklich sicher. Auch das Sparbuch ist hoch spekulativ!

Haben Sie „Das Märchen von der sicheren Geldanlage gelesen“?
Ist das alles nur ein Märchen? Ist das alles nur erfunden?
Leider nicht, denn der (Geld)-Schein trügt. Aber beginnen wir der Reihe nach.

Henry Ford (Sie wissen schon, der der das Auto „Ford“ erfunden und gebaut hat) sagte einmal:


„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen.
Würden Sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh!“



Was für eine Aussage! Am besten lesen Sie diesen Satz mehrmals und denken über seinen Inhalt ein paar Minuten nach!

Haben Sie den Satz noch mal gelesen?

Was meinte Henry Ford damit. Wir, die braven Bürger würden auf die Barrikaden gehen, wenn wir wüssten, was die Banker mit unserem Geld so alles anstellen. Kaum zu glauben oder?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit Ihrem Geld auf der Bank passiert. Die allgemeine Aussage ist, die Bank arbeitet damit. Ja, und damit geben wir uns zufrieden. Wir schauen auf unser Sparbuch und unseren Kontoauszug und überprüfen nur, ob die Zahlen stimmen. (Nicht mal das machen alle Bürger). Es wird schon seine Ordnung haben.

Fragen wir mal weiter. Wie arbeitet die Bank mit unserem Geld? Ah, sie verleiht es an andere Bankkunden und erhält dafür Zinsen. Sie verlangt mehr Zinsen auf den ausgegebenen Kredit, als sie uns für unsere Sparanlage bezahlt.
Ist ja auch ok. Die Bank muss ja auch leben.

Leider ist das nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit. Laut Gesetz braucht eine Bank nur 10% Eigenkapital für Kreditgeschäfte. Was bedeutet das? Wenn Sie 1000 € auf ein Sparbuch einzahlen, dann darf die Bank es 10 mal verleihen. Die Bank darf Ihre 1000 € an zehn andere Bürger gleichzeitig verleihen. Aus 1000 € werden so 10.000 €.

Wie geht so etwas?
In unserem derzeitigen Finanzsystem wird nur noch mit Nullen und Einsen jongliert. Mit Bits und Bytes auf Festplatten in Bank-Computern. Wenn Ihr Nachbar heute einen Kredit bekommt, dann bekommt er in der Regel kein Geld in die Hand. Er bekommt eine elektronische Gutschrift auf sein Kreditkonto (z.B. 1000 €). Bezahlt er nun etwas damit, wird einfach der Betrag X auf dem Konto des Verkäufers gutgeschrieben.

Auf dem Konto Ihres Nachbarn wird zum Beispiel nur die erste Null links neben dem Komma
gestrichen (aus 100
0,00 werden 100,00) und beim Verkäufer eingefügt (aus 100,00 werden 1000,00).

Das war es schon. Mehr ist nicht passiert. Alles erfolgt elektronisch!

Die Bank gibt demnach Ihren 1000 € Schein nicht aus der Hand. Da die Bank nun laut Gesetz Ihren 1000 € Schein
10 mal verleihen darf, macht sie den gleichen elektronischen Vorgang mit 9 weiteren Kunden.

Sie zahlt Ihnen auf dem Sparbuch z.B. 2% Zinsen = 20 € pro Jahr. Gleichzeitig verleiht sie das Geld als Dispokredit (den kennen Sie doch, oder?) für zum Beispiel 10%.
Sie bekommt also 100,- € pro Jahr. Und jetzt macht die Bank das 10 mal gleichzeitig. Sie verleiht also künstlich geschaffene 10.000 €. Ergibt einen Gewinn von 10.000 € x 10% = 1000 €.
Wow, was für ein Geschäft. Nimm 1000 zahle 20. Und das mit Geld, was dir nicht gehört!

Das ist eine vereinfachte Darstellung. Das ganze wird natürlich nicht so nachvollziehbar offengelegt. Sonst hätten wir ja morgen eine Revolution!

Die Banken verleihen sich nun auch untereinander Geld. Die D-Bank leiht also der C-Bank 1000 €.
Die D-Bank macht also das Gleiche wie ein Kunde. Sie bringt 1000 € zu einer anderen Bank. Jetzt kann die C-Bank diese 1000 € wieder weiterverleihen. Aber nicht nur einmal, sondern 10 mal und macht daraus wieder 10.000 €.

So werden aus Ihren 1000 € auf elektronischem Weg 20.000 €.

Warum dürfen die Banken das? Weil es das Gesetz zulässt. Wer macht solche Gesetze? Ich glaube, diese Frage können Sie sich selbst beantworten.

Bei Bedarf kann nun ebenfalls die C-Bank der D-Bank auch wieder 1000 € leihen und die D-Bank verleiht es wieder 10 mal weiter. Dann gibt es da noch die V-Bank und die H-Bank und die S-Kasse.

Mit dieser Methode kann unendlich viel Geld erschaffen werden. Das ganze machen nun nicht nur zwei Banken untereinander, sonder fast alle Banken weltweit. Und sicher nicht nur mit 1000 € Scheinen.
Erkennen Sie die Dimensionen, welche dahinterstecken? Kein Wunder, dass die Banken mit Milliarden um sich werfen. Zum Glück werfen die ja nur mit Nullen und Einsen aus einem Computer!

Das Ganze läuft nur noch elektronisch ab. Da werden nur noch Nullen und Einsen von Bank-Computer zu Bank-Computer übertragen. Alles nur virtuelles Geld.

Sie werden sicher einwenden, dass es gar keine 1000 € Scheine gibt. Stimmt. Aber die anderen 20.000 € sind ja auch virtuell hergestellt worden. Und wir alle benutzen nur noch dieses virtuelle Geld.


Was hat das nun mit Ihrer angeblich sicheren Geldanlage zu tun?

Wenn eine Bank 10 mal so viel Geld verleiht, wie sie von ihren Kunden bekommen hat, was glauben Sie passiert, wenn alle Kunden ihr Geld ausgezahlt bekommen haben wollen? Ja ich weiß, man hat Ihnen eingeredet, das so etwas nie vorkommt. Würden Sie auf diese Behauptung all Ihre Ersparnisse verwetten?

Was müsste passieren, wodurch Sie Ihre (virtuellen) Ersparnisse verlieren?

Die Bank bekommt das verliehene Geld nicht zurück, und die Kunden hören davon und wollen ihr Geld. Die Bank kann nicht auszahlen und geht Pleite. Der Einlagensicherungsfonds reicht nicht für alle aus und der Staat kann die Bank nicht retten, weil er selbst überschuldet ist und von einer anderen Bank keinen neuen Kredit bekommt.

Punkt 3 ist schon mal erfüllt. Unser Staat hat mehr Schulden gegenüber den Banken als er von uns Steuergelder bekommt. Er hat sogar so viele Schulden, dass er nicht einmal die jährlichen Zinsen zahlen kann. Um die Zinsen zu bezahlen, nimmt der Staat jedes Jahr zusätzliche Kredite auf. Das nennt man Neuverschuldung. Die Schulden unseres Staates sind aktuell so hoch, dass auf jeden einzelnen Bürger über 25.000,- € entfallen!

Punkt 2 ist auch erfüllt. Der Einlagensicherungsfonds, wo immer er auch sich befinden mag, ist doch auch nur ein Versprechen, im Falle der Pleite einer Bank bis zu einer bestimmten Summe einzuspringen. Wo ist denn dieser Fonds? Haben Sie den schon mal gesehen? Wieviel Geld ist in diesem Fonds? Bei welcher Bank? Wer verwaltet ihn? Ist da echtes Geld oder wieder nur Nullen und Einsen in einem Bank-Computer? Aber wir glauben ja unseren Politikern.

"Die Ersparnisse der Bürger sind sicher!"

Wie sieht es mit Punkt 1 aus? Haben unsere Banken genug Bargeld für alle? Die Antwort lautet
NEIN. Die meisten Geldvermögen existieren nur als Nullen und Einsen in Bank-Computern und werden bei Bedarf auf Kontoauszügen ausgedruckt oder im Internet angezeigt. Mehr nicht!

Das ganze System wird künstlich am Leben gehalten. Es wird jeden Tag immer mehr virtuelles Geld erschaffen. Wie das gemacht wird, haben wir ja an Hand des 1000,- € Scheines weiter oben erfahren.

Machen Sie sich bewusst, dass alle sogenannten garantierten Geldanlagen nur Versprechungen sind. Auf Ihrem Kontoauszug stehen nur Zahlen, die ein Bank-Computer auf einen Zettel gedruckt hat.

Ihr Sparbuch, Ihr Festgeld, Ihre Lebensversicherung, Ihre private und gesetzliche Rentenversicherung, alles nur von Computern bedrucktes Papier!

So lange alle das Spiel mitspielen und an diese bedruckten Zettel glauben, wiegen wir uns in Sicherheit. Aber wehe wehe wenn ich auf das Ende sehe. Wenn der erste Feuer ruft, was glauben Sie, wer dann schon vor dem Notausgang steht?

Was bewirkt nun das Spiel der Banken und wie sind die Politiker beteiligt?

Banken verdienen Geld, in dem sie es gegen hohe Zinsen verleihen. Logisch! Also haben diese ein nachvollziehbares Interesse daran, viele Kredite an die Frau, den Mann, aber viel lieber an Staaten zu bringen. Warum an Staaten? Der Staat ist die
Eierlegendewollmilchsau! Warum?
Der Staat zahlt immer seine Zinsen. Wovon? Von Steuergeldern, und wenn die nicht ausreichen wird künstliches Geld erschaffen und damit bezahlt. Es sind doch nur Nullen und Einsen in einem Computer. Und in einem solchen Computer ist viel Platz für Nullen und Einsen.

Aber im ernst. Wie geht das nun? Also, unsere lieben Politiker brauchen Geld. Nun gehen die nicht einfach so zur Bank und machen einen Darlehnsvertrag. Sie stellen es geschickter an. Das Ganze nennt man Staatsanleihen oder auch Bundeswertpapiere. Klingt doch vertrauenserweckender als „Vertrag über Schulden für den die Bürger haften“ oder? Sie kennen die Werbung mit der Schildkröte? Wo Herr Schild als Finanzberater tätig ist? Diese Papiere sind gemeint!

Mit diesen Staatsanleihen erhält der Staat neues Geld von den Käufern dieser Anleihen. Er zahlt dafür Zinsen. Dazu verwendet er (richtig) Steuergelder. Wer kauft nun diese Anleihen und bekommt die Zinsen? Hauptsächlich sind das Banken und Versicherungen. Mit welchem Geld tun sie das? Mit dem Geld ihrer Kunden, welches diese den Banken und Versicherungen anvertraut haben. Toll, so bekommen Sie wenigsten ein Teil Ihrer Steuern zurück. Oder anders herum. Sie zahlen sich Ihre Sparzinsen selber. Leider müssen Sie mehr zahlen als Sie bekommen.
Na ja, macht nichts. Ist halt so. Pech gehabt. Besser als Nichts!

Um es mal ganz deutlich zu sagen. Mit Ihren Ersparnissen geben Sie einem hochverschuldeten Staat immer wieder neues Geld. Natürlich nicht freiwillig. Aber haben Sie denn einen Einfluss darauf, was Banken und Versicherungen mit Ihrem Geld machen? Nein, den haben Sie nicht wirklich.

Jetzt könnten Sie einwenden, dass ja Banken und Versicherungen mit ihren Gewinnen ebenfalls diesem Risiko ausgesetzt sind. Könnte man denken. Ist aber nicht so. Für sich selbst kaufen sie zum Beispiel Aktien und Edelmetalle (flexible Sachwerte) und natürlich gute Immobilien.

Bedeutet nichts anderes, als das sie das verdiente virtuelle Geld in Sachwerte umtauschen.

Raucht Ihnen der Kopf? Als kleiner Trost, Sie sind nicht allein!

Am besten Sie holen mal tief Luft und beginnen dann, Ihr virtuelles Geld in flexible Sachwerte umzutauschen.



„Wenn der Staat Pleite macht, dann geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.“


Sagte bereits vor einhundert Jahren der Bankier Carl Fürstenberg.



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü